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Kirche, Kunst und Kultur

© Diözese Eisenstadt

Freitag, 10. Juni 2016

Nach der Natur – Naturnähe zeigt die Burgenländische Landesgalerie in der Reihe art[dialog]

Zwei burgenländische Künstlerinnen, Michaela Foltin und Franziska Schmalzl, und zwei Künstlerinnen aus Deutschland, Angela M. Flaig und Alexandra Deutsch, gehen der Frage nach, wie sie sich die Natur zunutze machen und welche Strategien sie der Natur entlehnen und in ihren künstlerischen Prozess einfließen lassen können. Eine spannende Spurensuche in der Burgenländischen Landesgalerie in Eisenstadt.

Franziska Schmalzl glamour gemüse. SCHMALZL
Alexandra Deutsch, 1968 in Karlsruhe geboren, erfindet ihren eigenen, poetischen Kosmos. Ihre Objekte erinnern an Vertrautes, an Pflanzen, Blüten, Meerestiere, Landschaften und Planeten und erscheinen doch fremdartig und geheimnisvoll, verwandelt durch eine organisch-abstrakte Formsprache. Von 1988 bis 1995 studiert sie Bildende Kunst an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. 1992 folgt ein Gaststudium an der Ecole des Beaux Arts Dijon, Frankreich.

Auch Angela M. Flaig, 1948 in Schramberg geboren, wählt ihre schlichten und filigran-formvollendeten Materialien aus der Natur. Ihre Objekte zeichnet dank der Zartheit der Rohstoffe eine Fragilität und Verletzlichkeit bei gleichzeitiger meditativer Kraft und lyrischer Schönheit aus. Von 1966 bis 1970 studiert sie in Rottweil Pädagogik und unterrichtet von 1970 bis 2011 an Grund- und Hauptschulen. Sie ist Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg und stellt seit 1977 im In- und Ausland aus. Heute lebt und arbeitet sie in Rottweil-Hausen.

Die 1984 geborene Wulkaprodersdorferin Michaela Foltin löst in ihren großformatigen Arbeiten in der Natur vorhandene Formen heraus und abstrahiert sie mit einer kräftigen, mutigen Malweise. 2011 nimmt sie an der „Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg“ teil. Künstlerische Ausbildung erhält sie bei Hubert Scheibl, dem Schweizer Künstler Hanspeter Hofmann, der Britin Charlotte Cullinan und dem deutschen Künstler Bernhard Martin. 2014 eröffnet sie in Wulkaprodersdorf ihre eigene Galerie „Kunstraum 40“.

Die 1970 in Mischendorf geborene Franziska Schmalzl studiert Philosophie, Psychologie und Kunsttherapie in Wien und arbeitet jahrelang in der Werbebranche. Ihre Arbeiten werden in der Schweiz, in Österreich, Deutschland, Luxemburg, Italien und den USA ausgestellt. Heute lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Mischendorf und in Wien. Ihre farbenprächtigen Pflanzen, Insekten und Vögel entführen die Betrachter in ein Reich sprühender geheimnisvoller Phantasiewelten und lassen durch ihre verspielten Bildtitel humorvolle Geschichten entstehen.

art[dialog], Deutsch - Flaig - Foltin - Schmalzl, bis 19. Juni 2016, Landesgalerie Burgenland, Eisenstadt, Franz Schubert-Platz 6,
Mo-Sa 9-17, SO/Ftg 10-17 Uhr, Eintritt frei.