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Kirche, Kunst und Kultur

© Diözese Eisenstadt

Mittwoch, 11. Februar 2015

Kunst-Förderpreise 2014

Architektur – ihre Reflexion in der bildenden Kunst im Projektraum der Landesgalerie

Im Rahmen einer Ausstellung zum Thema „Architektur – ihre Reflexion in der bildenden Kunst“ im Projektraum der Burgenländischen Landesgalerie werden auch die beiden Preisträger des Förderpreises der Burgenländischen Landesregierung für bildende Kunst 2014, Doris Dittrich und Manfred Leier, präsentiert. 

Fery Zotter, Dorf im Burgenland, 1955 LANDESGALERIE

Die Ausstellung widmet sich der Auseinandersetzung mit Zeugnissen der Baukunst in der burgenländischen Kunstszene. Dazu gehören unter anderem Arbeiten von Alfred Pahr, Franz Erntl, Josef Dobrowsky, Rudolf Richly und Rudolf Ballabene ebenso wie von Walter Pichler, Klaus Basset, Martha Jungwirth, Hermann Serient, Viktor Lederer und Ferry Zotter. Zu sehen sind Grafiken, Malereien und Objekte aus mehreren Jahrzehnten. Den Anfang machen zwei Motive von Ödenburg und Eisenstadt der Maler Johann Christian Leopold (1699-1755) und Carolus Krausz (1636-1695). Johann Christian Leopold lebte in Augsburg und war Kupfer- und Notenstecher. Das Bild zeigt eine Ansicht von Ödenburg aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Von Köpp bis Sauer. Eine „Landschaft mit antiken Säulen“ stammt vom 1738 in Eisenstadt geborenen Wolfgang Köpp von Felsenthal. Der Maulbertsch-Schüler hat zusammen mit seinem Vater das Deckengemälde in der Eisenstädter Bergkirche geschaffen. Das Diözesanmuseum wird ihm und weiteren alten Meistern heuer eine Ausstellung widmen. Die Ausstellung im Projektraum spannt den Bogen bis zur Wander Bertoniund Maria Bilger-Schülerin Ursula Dyczek und Birgit Sauer. Von Letzterer ist ein beeindruckendes Mischtechnik-Werk auf Aluminium zu sehen.

Preisträger Leirer und Dittrich. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wurde der Förderpreis für bildende Kunst 2014 an zwei burgenländische Kunstschaffende vergeben. Manfred Leirer, geboren 1965, wuchs in Unterrabnitz auf und studierte bei Wolfgang Hollegha an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Daneben hat Leirer Pädagogik, Psychologie und Philosophie studiert. 2006 erhielt er den 1.Preis für Malerei in Budapest, 2010 den Förderpreis für bildende Künstler vom Land Burgenland. Doris Dittrich wurde 1980 in Wien geboren und studierte von 2003 bis 2007 Bildhauerei an der Wiener Kunstschule. 2010 und 2013 erhielt sie ein Stipendium des Landes Burgenland für Artist in Residence Paliano, Italien, 2011 den X-Art Frauenkunstpreis des Landes Burgenland. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Wien und dem Südburgenland.

Architektur – ihre Reflexion in der bildenden Kunst, Projektraum der Landesgalerie, Eisenstadt (Stallungen), 23. 1. – 22. 2. 2015, Di-Fr 9-17, So/Ftg 10-17 Uhr, Eintritt frei