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Kirche, Kunst und Kultur

© Diözese Eisenstadt

Freitag, 11. September 2015

Dichte und Auflösung - Josefa Trimmel-Tscharmann und Isabella Trimmel im Berliner Kühlhaus

Josefa Trimmel-Tscharmann aus Schattendorf und die seit 1994 in Berlin lebende, gebürtige Schattendorferin Isabella Trimmel zeigen zusammen mit dem Berliner Fotokünstler und Komponisten Nirto Karsten Fischer im Kühlhaus Berlin Skulpturen, Photographien, Gemälde und Objekte. Die Präsentation ihre Arbeiten erfolgt im Rahmen der 4. Berlin Art Week, einer der wichtigsten deutschen Kunstmessen, an der Künstler aus der ganzen Welt teilnehmen und Hunderte von Galerien neue künstlerische Positionen vorstellen.

Isabella Trimmels Bilder strahlen eine meditative Ruhe aus. ARTBOX

Das Kühlhaus Berlin am Knotenpunkt der Bezirke Tiergarten, Schöneberg und Kreuzberg, unweit des Potsdamer und Anhalter Bahnhofs, ist ein historisches Gebäude, das durch die Initiative von Künstlern, Architekten und Berliner Unternehmern vor dem Abriss gerettet werden konnte und heute auf sieben Etagen und 5.000 Quadratmetern Platz für Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen bietet.

Videoarbeiten. Isabella Trimmel wird in Eisenstadt geboren. Seit 1998 ist sie als bildende Künstlerin tätig. Sie stellt in Berlin, Brescia, Potsdam, Frankfurt am Main und Los Angeles aus und nimmt an Künstlersymposien teil. 2002 eröffnet sie ihr Atelier Moogreen in Berlin. Seit 2009 beschäftigt sie sich verstärkt mit Photographie und Videoarbeiten, wo sie eine spezielle Bildästhetik entwickelt. Die gefilmten Bilder werden durch computergenerierte Räume erweitert. In dem von ihr entwickelten Konzept einer Raumerweiterung mittels photographischer Techniken sieht Isabella Trimmel eine philosophische Auseinandersetzung um die Einzigartigkeit und Anpassung durch den psychosozialen Druck.

Suggestive Formen. Geht es bei Isabella Trimmel um Enge und Weite, um Dichte und Auflösung, Gleichförmigkeit oder Einzigartigkeit sowie das Erkennen, dass alles nebeneinander gleichzeitig existiert, liegt das Schwergewicht der Arbeiten von Josefa Trimmel-Tscharmann auf Linien-, Knäuel- und Farbspuren, auf suggestiven Formen und Andeutungen. Josefa Trimmel-Tscharmann hat ein Jahr an der Akademie der bildenden Künste Aktzeichnen belegt und an der Modeschule Michelbeuern eine Ausbildung gemacht. Während verschiedener Aufenthalte in England und in der Schweiz hat sie Gelegenheit, alte Meister und zeitgenössische Kunst zu studieren. Kurse bei Ferry Zotter in Neumarkt an der Raab und bei den Sommerakademien in Salzburg lassen sie verstärkt abstrakt malen.

Isabella Trimmel und Josefa Trimmel-Tscharmann, „Transitions“ – eine interdisziplinäre Werkschau im Kühlhaus Berlin, Luckenwalderstraße 3, 17. bis 20. 9. 2015, täglich 11-19.30 Uhr.