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Kirche, Kunst und Kultur

© Diözese Eisenstadt

Montag, 3. November 2014

Wenn Häuser sprechen

Alle zwei Jahre zeigt die Landesfotoschau eine Auswahl burgenländischer Fotografen

Was können Fotografen einem Gebäude entlocken? Welche Sprache sprechen Häuser? Der Schwerpunkt der diesjährigen Landesfotoschau liegt auf dem Thema „Baukultur“. Spannend ist dabei, wie unterschiedlich die Zugänge der einzelnen Fotografinnen und Fotografen zu den von ihnen ausgewählten Objekten sind. Was scheint dem einen wichtig, was ist für den anderen bedeutend? 

Gabriele Möderl, Dubai, Fotoclub Deutschkreutz

Was soll ein Motiv zum Ausdruck bringen? Welche Ausschnitte werden gewählt und warum? Was macht eine Fotografie außer dem Abgebildeten sichtbar? Wann wird ein Bild zum Kunstwerk? Welcher Bildlegende bedarf es? Welchen Anspruch erhebt es? Natürlich ist nicht jedes Foto Kunst. Die Fotografie spielt zunächst als Informationsspeicher und Kommunikationsmedium eine Rolle. Die Art, mit Licht und Oberflächen umzugehen, die Verfremdung, die Geschichte, die erzählt wird, sind Faktoren, die ein Bild an den künstlerischen Anspruch heranführen.

Poetische Bilder. Gute Fotografie ruft etwas im poetischen Bereich hervor, lädt ein, sich auf das einzulassen, wohin der Blick führen will, welche Perspektive man einnehmen soll. Christa Szüsz zeigt uns den Pavillon von Mies van der Rohe in Barcelona und den Reichstag in Berlin. Engelbert Rosenberger entführt uns nach Lissabon und Lüttich. Mit Renate Frank-Karner besteigen wir einen Dreitausender, und Jürgen Frank beeindruckt mit seinem Gecko. Erich Hamp nimmt uns mit in die Sächsische Schweiz. Und mit seiner Schau „Leute“ zeigt uns Peter Zeitler Menschen in verschiedenen Ländern.

Breite thematische Palette. Die Burgenländische Landesfotoschau geht auf eine Initiative des Fotografen Walter Benigni im Jahr 1985 zurück. Seither findet sie im Zweijahresrhythmus statt. Gezeigt wird eine Auswahl aktueller Fotoarbeiten burgenländischer Fotografinnen und Fotografen, wobei die Palette von Naturaufnahmen über Porträts, Architektur, Aktbilder und Stimmungsdarstellungen bis hin zu experimentellen fotografisch- künstlerischen Arbeiten reicht. Vertreten sind die Fotoclubs Eisenstadt, Neusiedl/See, Mattersburg, Forchtenstein, Deutschkreutz, Siegendorf, Oberpullendorf, Bad Sauerbrunn, Wulkaprodersdorf, Neufeld/ Leitha sowie der Fotostammtisch „Offene Blende“.

Burgenländische Landesfotoschau
2014, Landesgalerie Burgenland | Projektraum,
Esterházyplatz 5, Eisenstadt,
10. Oktober bis 16. November 2014, Di-Sa
9-17, So/Ftg 10-17 Uhr, Eintritt frei